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Fotos verstecken: Wie viele Bilder passen kostenlos in den Tresor?
Mehmet Ali Kısacık · Entwickler von Secure Folder · 16. August 2026 · 5 Min. Lesezeit
Fotos verstecken klingt nach einem Fall für die Fotos-App, aber Apples Album „Ausgeblendet“ ist eher eine Sichtbarkeits-Option als ein privater Tresor. Wenn du Fotos, Videos oder Dokumente wirklich aus der Galerie in einen eigenen geschützten Bereich verschieben willst, brauchst du eine Tresor-App. Bilder Verstecken - Incogni (Secure Folder: Incogni Vault) ist so eine App für das iPhone. Sie sichert den Inhalt hinter einem eigenen 6-stelligen PIN und beantwortet die wichtigste Frage vor dem Download klar: Im kostenlosen Modus passen 25 Dateien in den Tresor, egal ob Foto, Video, Dokument oder Notiz. Wer die App schon vor der Einführung des Limits installiert hat, hat 50 Plätze.
Das kostenlose Limit: 25 Dateien, nicht 25 Alben
Das Limit von Bilder Verstecken ist ein Gesamtlimit. Es zählt nicht pro Import und nicht nur Fotos. Alle Dateitypen zusammen, also Fotos, Videos, Dokumente und Notizen, belegen einen der kostenlosen Plätze. Sobald du den Fake-Tresor nutzt, zählen auch dessen Inhalte in dieses Limit. Das bedeutet:
Wenn die 25 Plätze voll sind, kannst du Dateien exportieren oder löschen und so wieder Platz schaffen, oder du wechselst auf Incogni Pro. Auch andere Anbieter wie LockMyPix oder Keepsafe setzen auf In-App-Käufe für erweiterte Funktionen.
- 25 Dateien gesamt im kostenlosen Modus
- Das Limit gilt über beide Tresore hinweg
- Jede Datei zählt unabhängig vom Typ
- Es gibt kein Zeitlimit, die Plätze bleiben dir erhalten
Was Incogni Pro zusätzlich kann
Incogni Pro ist ein Abo oder ein einmaliger Kauf mit lebenslanger Lizenz. Es hebt das Limit auf unbegrenzte Importe an und schaltet Funktionen frei, die es im kostenlosen Modus nicht gibt:
Kostenlos bleiben trotzdem der echte Tresor, der Tarnmodus, Widgets, die Freigabe per Face ID oder Touch ID, die Auto-Sperre, Ordner, die sichere Kamera, der private Browser und die Themes. Der Tarnmodus ist ein getauschtes App-Icon: Auf dem Homescreen sieht die App dann aus wie ein Taschenrechner, ein Kalender oder ein ähnlich unscheinbares Programm. Beim Öffnen erscheint weiterhin der Sperrbildschirm des Tresors, kein funktionierender Taschenrechner.
- Fake-Tresor: Eine separate Fake-PIN öffnet einen komplett eigenen Tresor mit Inhalten, die du dort abgelegt hast. Das ist eine reine Ablenkungsfunktion, keine Wiederherstellungslösung für vergessene PINs.
- Einbruchsalarm: Nach einer einstellbaren Anzahl falscher PIN-Versuche macht die App lautlos ein Foto mit der Frontkamera und schreibt einen Eintrag ins Protokoll. Du musst den Alarm aktivieren und der App die Kameraerlaubnis geben. Ohne Incogni Pro wird nichts protokolliert.
- Importierte Chats ansehen: Der Import von Chat-Verläufen ist kostenlos, das Anzeigen in voller Länge ist Pro.
- Mehr als fünf gespeicherte Kontakte.
Album „Ausgeblendet“ oder Tresor-App?
Apples Album „Ausgeblendet“ liegt in der Fotos-App. Es versteckt Fotos vor der normalen Galerie, synchronisiert über iCloud und lässt sich mit derselben Face ID öffnen wie das iPhone. Diese Funktion ist praktisch, aber kein Ersatz für einen Tresor mit eigenem PIN. Bilder Verstecken dagegen verschiebt die Dateien aus der Fotos-App in einen geschützten Bereich. Der Tresor wird mit einem eigenen 6-stelligen PIN oder per Face ID beziehungsweise Touch ID geöffnet, unabhängig vom iPhone-Passcode.
Ein wichtiger Punkt zur Ehrlichkeit: Bilder Verstecken lädt keine Inhalte in eine eigene Cloud und hat kein Konto, an das Daten übertragen werden. Die App sendet anonyme Nutzungsdaten an Firebase Analytics, etwa wenn eine Funktion geöffnet wird. Diese Ereignisse enthalten nichts aus dem Tresor. Dein eigenes iCloud-Backup ist davon getrennt: Wenn du das Backup für dein iPhone aktiviert hast, kann der Tresor wie jede andere App-Datei Teil dieses Backups sein.
Für wen lohnt sich der Tresor?
Wenn du nur ein paar private Fotos aus der Galerie nehmen willst, reicht das kostenlose Limit von 25 Dateien oft aus. Wer viele Videos, Dokumente oder Chat-Verläufe ablegen möchte, stößt schnell an die Grenze. Entscheidend ist auch, ob du den Fake-Tresor und den Einbruchsalarm nutzen willst, denn beides ist Incogni Pro vorbehalten. Bevor du ein Upgrade kaufst, lohnt ein Blick auf die Funktionsübersicht und die Datenschutz-Hinweise.
Häufige Fragen
Wie viele Fotos passen kostenlos in Bilder Verstecken?
Im kostenlosen Modus passen insgesamt 25 Dateien in den Tresor. Das Limit gilt über beide Tresore hinweg und für alle Dateitypen. Installationen, die vor der Einführung des Limits angelegt wurden, haben 50 Plätze.
Zählt ein Video genauso wie ein Foto?
Ja. Jede Datei, egal ob Foto, Video, Dokument oder Notiz, belegt genau einen Platz im Gesamtlimit.
Was passiert, wenn ich meine PIN vergesse?
Es gibt keinen PIN-Reset und keine Wiederherstellung durch den Entwickler. Wenn du Face ID oder Touch ID eingerichtet hast, kannst du den Tresor damit öffnen. Ohne beides bleibt der Tresor zu.
Kann der Fake-Tresor meine echten Fotos zurückholen?
Nein. Der Fake-Tresor ist eine reine Ablenkungsfunktion. Er öffnet nur Inhalte, die du dort abgelegt hast, und hat keinen Zugriff auf den echten Tresor.
Werden meine versteckten Fotos in die Cloud geladen?
Bilder Verstecken selbst lädt keine Inhalte hoch und hat keinen eigenen Server. Wenn du iCloud-Backup für dein iPhone aktiviert hast, kann der Tresor jedoch Teil dieses Backups sein, so wie andere App-Daten auch.
Deine Fotos gehören nur dir.
Secure Folder ist kostenlos im App Store — alles bleibt auf deinem iPhone.